
Ich weiß gar nicht wo ich nach so einem atemberaubenden Tag anfangen soll,
12:15 Uhr, ich komme beim Vereinsheim in Erbstorf an und treffe unsere erste Herren, welche sich seit dem Morgen feucht fröhlich auf dieses Spiel vorbereitet und ich merke die Euphorie und das Feuer, dass in dieser Truppe steckt, um für den Pokalsieg am Rand alles zu geben.
13:45 Uhr Abfahrt der Mannschaft Richtung Ebstorf und auch der volle Fanbus macht sich bereit zur Abreise.
14:15 Ankunft in Ebstorf und die Nervosität steigt langsam.
14:50 Ankunft der Erbstorfer Fans mit einem lauten „Hurra, Hurra, die Erbstorfer sind da“.
14:55 Ab in die Kabine, umziehen zu den Klängen von Kontra K und ACDC.
15:15 Ab auf den Platz, warmmachen und die ersten Gesänge der Erbstorfer Heidkoppel-Ultras genießen.
15:45 Ein letztes Mal in die Kabine und die Spannung hochfahren.
15:55 und nun stehen wir da zum Einlaufen für das Spiel, auf das wir die ganze Saison hingearbeitet haben und die Vorfreude konnte größer nicht sein.
16:00 Uhr Anpfiff.
Wir hatten einen klaren Matchplan. Wir wussten, wie wir agieren müssen, wen wir aus dem Spiel nehmen müssen und wie wir nach vorne spielen müssen, um diese Spiel zu gewinnen.
Wir hatten den Gegner das ganzen Spiel über im Griff, man hatte zu keiner Zeit das Gefühl das uns das Spiel hier entgleitet.
Wir gehen in der 10. Minute durch nachsetzen von Hinze nach einem Schuss von Weber in Führung. In der 27. Minute erzielt Kreutzer das 2:0 mit einem satten Schuss aus dem Rückraum, dieses wird uns leider abgepfiffen, da der Ball vorher wohl im Aus war.
Das 2:0 fällt dann in der 41. Minuten nach einem Abstimmungsfehler der Breeser Hintermannschaft und einem überragenden Weber, der nachsetzt und den Bal l ins Tor stochert.
Kurz vor der Pause haben wir noch die Riesenchance auf das 3:0, welche der Keeper aber gut vereitelt.
Mit diesem mehr als verdienten 2:0 gehen wir dann in die Pause und machen uns nochmal bewusst, dass es auch in der zweiten Halbzeit gilt, alles zu geben und das Spiel noch lange nicht entschieden ist.
Wir kommen aus der Pause mit vollem Elan und Druck und lassen Breese keinen Platz zum Spielen.
In der Folge treffen wir vier mal Aluminium, ehe Weber in der 64. Minute mit einem Heber über den Torwart das 3:0 markiert und für eine kleine Vorentscheidung sorgte. Die Erbstorfer Kette stand weiterhin wie ein Fels in der Brandung und verteidigte alles weg. Nach dem wir uns in der 71. Minute auf der linken Seite freigespielt hatten und Weber in den Lauf gesteckt wurde, dieser dann in den Strafraum zieht und mit einem sehenswerten Abschluss in den langen Winkel vollendet, markieren wir das 4:0 und in der Erbstorfer Kurve gibt es kein Halten mehr, denn alle Wissen, das lassen wir uns nicht mehr nehmen. Die ersten „Krombacher-Pokalsieger, TuS Erbstorf Gesänge" erhallen und die Spielfreude auf dem Platz ist weiterhin grenzenlos.
Kurz vor Schluss in der 90. Minute nimmt Weber sich nochmal ein Herz aus rund 25 Metern und versenkt den Ball zum 5:0 im unteren Eck und erzielt seinen vierten Finaltreffer.
Dann nun endlich der Abpfiff und es gibt kein Halten mehr. Die Erbstorfer Kurve stürmt auf den Platz und wir reißen gemeinsam den Pott in die Höhe.
Dieser Pokal ist nicht nur für uns, die Mannschaft, sondern auch unsere Familie, die erste Herren, welche Runde für Runde, Spiel für Spiel, wie eine Einheit hinter uns stand und uns angetrieben hat. Es ist toll, endlich wieder einen Titel nach Erbstorf zu holen.
Nach dem Spiel hatten die Feierlichkeiten keine Grenzen, in der Kabine und in Erbstorf wurden fleißig die Biere und Mischer leer gemacht und ich kann mit einem schönen Lächeln im Gesicht sagen , das ist ein Tag an dem ich und hoffentlich noch viele andere noch lange zurück denken werden. (Daniel Mahnke, stolzer Erfolgstrainer)
