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Neue Abteilung beim TuS Erbstorf
Nachdem das Olympische Kommikaffee bekannt gab, die Vergabe des Synchronschwimmens im Einzel neu aufnehmen zu wollen, haben Werner Eisele und Fritz Koof als Abgesandte unseres Vereins ihre Bewerbung abgegeben.
Synchronschwimmen oder auch Kunstschwimmen ist ein Schwimmstil, der zu Musik, meist in einer Gruppe von zwei bis meist acht Personen geschwommen wird. Synchron bezieht sich hier auf die Synchronität der einzelnen Schwimmer. Synchronschwimmen für Frauen ist eine olympische Disziplin. Der Deutsche Schwimm-Verband lässt Männer an Wettkämpfen teilnehmen, aber nach FINA-Regeln sind derzeit nur Frauen zu Wettkämpfen zugelassen. Der Sport verlangt hohe körperliche Leistungen unter Luftmangel, rhythmisches Musikgefühl und Beweglichkeit.
"Wir haben schlummernde Talente in unserem Verein. Diese wollen wir fördern. Die Komponenten rhythmisches Musikgefühl und Beweglichkeit sind zwar nicht sehr stark ausgeprägt, dafür können wir mit dem klassischen Luftmangel aufwarten. Da es schwierig ist, mehrere Personen zeitgleich zu einem Event oder Training zu bekommen, haben wir uns für das Einzelsynchronschwimmen eingesetzt." So Werner und Fritz im Interview vom 6.12.10
Das eng verwandte Reigenschwimmen beschränkt sich auf das Figurenlegen mit mehreren Personen im Wasser, auch Bilderlegen genannt. Musik dient hier nur zur Untermalung, und der Wechsel der Figuren wird durch Handzeichen vom Beckenrand bzw. Ufer angezeigt.
Redaktion: Es sollen doch mehrere Personen Figuren legen. Wie soll es im Einzel funktionieren?
"Nun es ist ganz einfach. Beim TuS haben wir viele Mitglieder mit unterschiedlicher Figur. Von Vollschlank bis eindeutig stark Untersetzt. Somit können wir verschiedene Figuren legen."
Redaktion: Wann und wo soll denn beim TuS das Schwimmbecken gebaut werden?
"Wir haben doch die besten Voraussetzungen direkt vor der Tür. Mit freundlicher Unterstützung unserer Vereinsmitglieder Michael Köhncke und Günter Freienberg, beide bei der Polizei in Lüneburg, wird zeitweise der Elbeseitenkanal gesperrt. Schon haben wir das für diesen Sport nötige Wasser und auch einen Beckenrand um die Sportler mit Handzeichen zu leiten."
Redaktion: Also eine klassische Sommersportart.
"Nein, wir haben den Zuschlag vom Olympischen Kommikaffee bekommen, weil unsere Sportarena auch im Winter genutzt werden kann. Mit Vereinsmitglied Andreas Schultz haben wir einen erfahrenen Mann auf einem Eisbrecher. Er wird mit seinem Büffel und Bison die nötige Wasserfläche Eisfrei halten. Die Wassertemperatur wird durch unsere Vereinswirtin Tina mit Glühwein, Punsch, Grog und Tee auf eine angenehme Temperatur von 17 Grad gehalten."
Redaktion: Was kommt denn als nächstes?
„Nachdem wir zahlreiche Spielausfälle beim Fußball und Tennis in der Winterzeit haben, wollen wir im nächsten Jahr die Plätze besser nutzen. Wir arbeiten gerade an einer Biathlon Abteilung. Durch den Einbau neuer Fenster im Vereinsheim haben wir die Außentemperaturen deutlich verringern können. Im Januar diesen Jahres hat es jeder sehen können. Soviel Schnee hatten wir in Norddeutschland schon lange nicht mehr. Die Fußballer werden nun beim Lauftraining im Schnee gezielt eingesetzt. Sie werden Paarweise ihre Runden mit kleinen Schritten laufen. Damit brauchen wir keine teuren Maschinen um eine feste Loipe auf unserem Vereinsgelände herzurichten. Die vier Tennisplätze werden als Schießstand umfunktioniert. Das sollte reichen.“